Miniaktionstag

Am 21.03 war es endlich wieder soweit, im Terminkalender war dick und fett „Miniaktionstag“ vermerkt. Doch während die Kinder fröhlich und gut gelaunt eintrudelten, sah man bei dem ein oder anderen Gruppenleiter eine kleine Sorgenfalte, denn nicht nur der Wetterbericht ließ nichts Gutes hoffen, auch am Himmel sah es momentan nicht so gut aus. Doch wie es sich für Messdiener gehört, machten wir uns mit Gottvertrauen ins Abenteuer auf. Einfach nur Wandern wäre ja langweilig, deshalb wurden Gruppen eingeteilt, die unterwegs Traumfänger mithilfe aller Materialien, die man so im Wald finden kann, bauten. Außerdem wurde der ganze Wald erkundet, Spiele gespielt und der ein oder andere Hang bezwungen. Unser Wanderziel hieß Aspich. Nachdem wir dort endlich ankamen, folgte der Höhepunkt des Tages. Über 15 Kinder, wurden in zwei Teams eingeteilt. Beim Nennen des Spiels stieg sofort der Adrenalinpegel, die vom Wandern müden Muskeln begannen vor Freude und Tatendrang zu zucken und im Kopf wurde schon jeder Spieler des gegnerischen Teams als persönlicher Erzfeind abgespeichert. Die Droge, die in dem Fall zu solchen Nebenwirkungen führt, hieß „Völkerball“. Der Ball sauste fast mit Lichtgeschwindigkeit durch die Gegend, Staub wurde aufgewirbelt und nicht selten mit einem Hechtsprung der Ball gerettet. Unterbrochen wurde dieses Duell gezwungenermaßen vom Mittagessen (Fleischkäsebrötchen), mit denen man noch die doppelte Anzahl von Kindern hätte satt bekommen können. Folglich wurde das Wachstum des Bauches gefördert und die Zeit genutzt die besten Traumfängerbaugruppe mit einem Fleischkäsebrötchen zu ehren. Nach dem Motto „Nach dem Essen sollst du ruh'n oder tausend Schritte tun“, beziehungsweise nur den zweiten Teil des Satzes, wurde dann erst noch das Völkerballspiel beendet und sich anschließend auf den Rückweg gemacht. Am Pfarrzentrum wieder angekommen, spielten wir noch „Werwolf“, damit sich die Kinder etwas erholen konnten und die Eltern nicht merken wie fertig sie eigentlich sind.
Fazit war: Unser Gottvertrauen wurde belohnt, denn das Wetter hielt sich und es blieb weitgehend trocken, zwischendurch konnte man sogar den ein oder anderen Sonnenstrahl erahnen und nicht selten erschien ein Lächeln auf einem der vielen Kindergesichter.











Das Video folgt...

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